Im Jahr 2007 wurde der Amerikaner Michael Fiola beschuldigt, Kinderpornos zu besitzen.
Nach elfmonatigem Rechtsstreit, 250.000 Dollar Anwaltskosten sowie mehreren Todesdrohungen und Beschimpfungen wurde die Anklage fallen gelassen.
Es hatte sich herausgestellt, dass sein Firmenlaptop stark infiziert war und bis zu 40 Kinderporno-Seiten pro Minute ansurfte.
Eine "Leistung", die ein Mensch alleine nie zustande bringen könnte.
Schwieriger Nachweis
Kinderschänder können derartige Schadprogramme auf mehrere Weisen nützen. Einerseits, um einen fremden Computer dazu zu nutzen,
das illegale Material herunterzuladen, damit sie selbst nicht in Verdacht geraten.
Andererseits als Lagerstätte für die eigene Sammlung an Kinderpornos.
Oft ist es für die Opfer aber schwierig, den Nachweis zu erbringen, dass nicht sie das Material selbst besorgt haben.
Sicherheit sollte Vorrang haben
Fälle wie diese machen es erneut deutlich, wie wichtig es ist, seinen Computer so weit wie möglich abzusichern.
Dazu gehören möglichst aktuelle Virenscanner genauso wie regelmäßig eingespielte Sicherheitsupdates für das Betriebssystem als auch für den Webbrowser.
Gewisse Vorsichtsmaßnahmen sollten natürlich auch für dubiose E-Mails gelten. Bersonders, wenn Programme verschickt werden, sollte erhöhte Vorsicht gelten.
Also bitte immer daran denken und euer Betriebssystem, Browser, Virenscanner usw. Aktualisieren um solchen unschönen Dingen zu entgehen!. |