 "Killerspiele sind abartig und gefährlich",
sagt Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech von der CDU.

Heribert Rech (CDU, Innenminister von Baden-Württemberg. [Quelle: CDU]
Kurz vor dem Jahrestag des tragischen Amoklaufs in Winnenden äußerte sich Baden-Württembergs Innenminister Heribert Rech (CDU)
zur "Killerspiele"-Thematik und zum Thema Waffen.
Während er bei letzterem auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden setzt, will er sich für ein Verbot der sogenannten "Killerspiele" stark machen.
In einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur sagte er, dass die Verfügbarkeit von Waffen natürlich ein Risikofaktor auch für Amoktaten sei.
Man müsse aber auch sehen, dass es in keinem Bereich eine hundertprozentige Sicherheit gebe.
"Ich setze sehr auf die Verantwortung von Vereinen und Verbänden.
Sie weisen ihre Mitglieder übrigens immer wieder auf den sorgfältigen Umgang mit Waffen und die sicherere Aufbewahrung hin."
Zum Thema "Killerspiele" hat er eine schärfere Meinung und er teilt die Auffassung des "Expertenkreis Amok", "Killerspiele" zu verbieten.
Wörtlich sagte er: "Killerspiele halte ich für abartig und gefährlich.
Da sollten wir mit einem Verbot ernst machen." Was Rech unter dem oft genutzten Begriff der "Killerspiele" versteht, ließ er offen.
Ebenso äußerte er sich nicht dazu, wie und in welchem Umfang ein Verbot dieser Spiele durchzusetzen sei. |