 Und wieder ein Killerspiel Artikel ....
In einem Artikel des Amnesty International Magazins, Amnesty Journal, schreibt ein Kulturjournalist ein wenig über die Gewalt in Spielen ,
oder besser, die berüchtigten Killerspiele.
Anders als diverse Schriftstücke und Lieder, ist dieser Artikel keine Hass-Triade auf das Genre, sondern versucht zu ergründen,
warum das Phänomen "Töten", in der virtuellen Wirklichkeit denn so faszinierend ist.
Der Autor argumentiert, dass viele der Gewaltspiele meist auch zu den besten oder meist verkauften gehören,
wie etwa Gears of Wars , Halo , Metal Gear Solid und natürlich Modern Warfare 2.
Alle samt sehr gute Titel, die auch viel Spielspaß aufkommen lassen und das nicht nur, weil man andere Pixelkonglomerate anklicken muss,
um einen visuellen und akustischen Reiz zu erzeugen, sondern weil diese Spiele einfach gut durchdacht sind,
die Steuerung intuitiv ist und sie grafisch, musikalisch so wie auch spieltechnisch gut durchdacht.
Er beschreibt weiter, dass Gewalt von jeher zur menschlichen Natur gehört und dass sie in beinahe jeder Form von Literatur erwähnt wird,
was ja nun nicht unbedingt besonders neu ist, wenn man sich ein wenig mit dem Thema beschäftigt.
Immerhin wird den Kindern in der Schule auch in kausalem Tonfall erzählt, dass Hunderte ungläubige Sarazenen in den Kreuzzügen auf grausamste Weise umgebracht wurden oder,
dass die Pest die Population dezimierte, aber das wurde ja schon so oft besprochen, dass es langweilig wurde.
Lange Rede, kurzer Sinn. Killerspiele sind gefährlich, weil sie gut programmiert sind, deswegen gekauft werden.
Von daher sind sie in vielen Wohnzimmern zu finden und fallen eben auf.
Ob sie wirklich Gewaltbereitschaft steigern oder nicht, kann jedoch im Moment nicht bewiesen werden.
Das gilt wenigstens bis zum nächsten Artikel zu diesem Thema.
Quelle: Amnesty International
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